Unser Naturgarten

Unsere Naturgartenlandschaft lädt zum Ausruhen ein. Die Hängematten sind das Symbol für Faulenzen, Ausruhen und fürs „Seele-baumeln-lassen“. Sie bilden den Mittelpunkt des Naturgartens.

Parkplatz für Ihr Fahrzeug

Die anreisenden Gäste stellen ihr Fahrzeug auf einem Naturparkplatz ab, der anstatt einer aufwendigen Oberflächenversiegelung nur mit Kies überzogen ist. Das anfallende Oberflächenwasser muss nicht in Kanäle abgeleitet werden, sondern versickert zum Großteil direkt in der Fläche. Der Wasserkreislauf wird somit nicht unterbrochen. Schon an den begrünten Abgrenzungen erkennt der Besucher die Philosophie des Naturgartens. Hier findet man verschiedene Sträucher und Obstbäume.

Das Trockenbiotop – Schmetterlingwiese

Die Wiese der Naturgartenanlage beinhaltet Wildstauden und eine Vielzahl geschützter Pflanzen der Umgebung, wie zum Beispiel Wildorchideen. Als Trockenbiotop soll dieser Teil des Gartens Schmetterlingen und anderen Insekten Nahrung bieten. Weiter oben in den Bäumen sind einige Nistkästen angebracht, die der Vogelwelt zur Heimat geworden sind.

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Das Feuchtbiotop
als Naturtauchbecken für die Sauna

Die Besucher der Bio-Dampfsauna erhalten im Naturgarten ein besonderes Tauchbecken. Über eine Pflanzenreinigungszone wird dieser Freizeitbereich ständig mit Frischwasser versorgt. Auf den Einsatz von Chemie kann somit gänzlich verzichtet werden. Als Sichtschutz für den Sauna-Frischluftbereich dient eine immergrüne Naturhecke mit zum Teil geschützten Pflanzen wie z.B. Eiben.

Hügelbeete

Die Bepflanzung und Errichtung der Hügelbeete des Naturgartens erfolgt nach den Grundsätzen der Permakultur. Der Besucher findet hier eine bunte Vielfalt an Pflanzen (Obst, Gemüse, Blumen), die in weiterer Folge im Hotel Verwendung finden. Die Steinschlichtungen bei den Beeten dienen als Wärmespeicher für die kühlen Nächte auf 1000m Seehöhe. Auf künstliche Bewässerung wird so weit wie möglich verzichtet, ausgenommen Blumentröge, Gefäße und Neubepflanzungen. Mulchdecken verhindern das Austrocknen der Erde.

Mit Chico-Hängematten
Körper & Seele baumeln lassen

Die Naturgartenlandschaft soll auch zum Ausruhen einladen. Hängematten sind das Symbol für Faulenzen, Ausruhen und fürs „Seele-baumeln-lassen“. Sie geben uns das pränatale Gefühl im Bauch unserer Mutter geschaukelt zu werden. Die Hängematten der Firma Chico werden im oberösterreichischen Mühlviertel hergestellt. Sie bilden einen besonderen Relaxingmittelpunkt des Naturgartens. Die Chico-Produkte können neben vielen anderen natürlichen Artikeln im hauseigenen Naturladen „WeidenKorb“ erworben werden.

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Vom Bio-Müll zum Bio-Kompost

Speisereste, Küchenabfälle, Grünschnitt, Blumen usw. werden durch Kompostierung wieder dem natürlichen Kreislauf zugeführt. Ein geeigneter Platz befindet sich, durch einige Wildsträucher sichtgeschützt, in nicht allzugroßer Entfernung zu den Gemüsebeeten. Täglich können die Abfälle bei jeder Witterung auf die Kompostanlage gebracht werden – das spart viel Müllentsorgung. Vermischt mit reichlich festen Bestandteilen (z.B. Stroh, Hackschnitzl, Laub) und regelmäßig belüftet und umgeschaufelt entsteht neuer Naturdünger für die Gemüsebeete. Immer wieder stößt der Besucher auf interessante Kreisläufe.

Wasser vom Himmel

Über die großflächigen Dachlandschaften und Terrassenflächen wird das Wasser in Regentonnen geleitet und von dort, wenn ein Gießen der Kulturen in den Sommermonaten notwendig wird, entnommen. Somit wird kostbares Trinkwasser gespart und der Besucher zur Nachahmung angeregt.

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Die Permakultur

Permakultur bedeutet soviel wie “dauerhafte (Land)wirtschaft” (aus dem englischen: “permaculture” = “permanent (agri)culture”).
Der Begriff wurde von den beiden Australiern Bill Mollison und David Holmgren geprägt.
Er kennzeichnet in erster Linie eine bereichsübergreifende und lösungsorientierte Methode zur ökologisch nachhaltigen und funktionalen Gestaltung von Lebensräumen. Pflanzen und Tiere, Menschen und Strukturen, Techniken und Strategien, Architektur und angepaßte Technologien werden zu intelligenten Systemen verwoben.

Grundhaltungen in der Permakultur

Jede Ressource oder Standort-Voraussetzung kann sowohl als Nachteil oder als Vorteil erachtet werden. Alles hängt davon ab, wie und ob sie genutzt werden können. Starke Winde können als Nachteil für den Anbau von bestimmten Pflanzen betrachtet werden, oder aber es gelingt, den Wind für die Energiegewinnung zu nutzen und den Pflanzenbestand durch Windschutzgürtel mit robusten Arten vor den nachteiligen Effekten zu schützen.

Permakultur ist nicht energie- oder kapitalintensiv, sondern erfordert Beobachtung und Kreativität. Nicht die Größe eines zur Verfügung stehenden Grundstückes oder die Menge der Ressourcen bestimmen die Zahl der Möglichkeiten seiner Nutzung. Vielmehr hängt es von unseren Fähigkeiten ab, die Entwicklung einer Vielzahl von Nischen und damit Lebensräumen – auch für den Menschen – zu unterstützen.

Zehn Goldene Regeln zum Konzept

Die folgenden 10 Regeln können als Leitlinien für das Design nach Permakultur-Leitlinien dienen:

  1. Alle Elemente eines Systems stehen miteinander in Wechselwirkung
  2. Jedes Element erfüllt mehrere Funktionen
  3. Jede wichtige Funktion wird von mehreren Elementen getragen
  4. Effiziente Energienutzung in jeder Hinsicht
  5. Nutzung natürlicher Ressourcen
  6. Gewinnung und Speichern von erneuerbaren Energien, Schließen von Kreisläufen
  7. Kleinmaßstäbige, intensiv genutzte Systeme
  8. Nutzung und Mitgestaltung von Entwicklungen und Abläufen in der Natur
  9. Vielfalt statt Einfalt
  10. Randeffekte fördern und nutzen

Gefördert wurden unsere Projekte aus dem Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

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